Weitere kieferorthopädische Leistungen

Kieferorthopädie Uerdingen am Rhein – Praxis, Leistungsüberblick

Die Digitalisierung erleichtert den Austausch mit anderen Fachdisziplinen und ermöglicht modernste Behandlungsmethoden.

Wir haben es uns zum Grundsatz gemacht unseren Patienten von Anfang bis Ende stets eine moderne kieferorthopädische Behandlung anbieten zu können.

Wesentlicher Kernpunkt dieses Ziels ist eine Digitalisierung alltäglicher Aufgaben und Methoden. Auf diese Weise gelingt es uns ein interdisziplinäres Kompetenznetzwerk aufzubauen, sodass der inhaltliche Austausch mit anderen Fachdisziplinen erleichtert wird. Zudem erleichtert Digitalisierung die Dokumentation eines Behandlungsverlaufs und ermöglicht moderne Therapieoptionen. Unser Team arbeitet stets mit größter Sorgfalt und hohen Qualitätsansprüchen an der Umsetzung unserer „digitalen Ziele“.

Die Erstellung und computergestützte Auswertung der Patientenfotos, ihre Modellanalyse der Kiefer und digitales Röntgen sind bei uns selbstverständlich im täglichen Alltag fest integriert.

Bei der Diagnostik und Planung legen wir großen Wert auf schonende und sichere Methoden. Als Beispiel sei hier die digitale Röntgentechnik genannt, hierbei ist die Strahlenbelastung – im Vergleich zu einer herkömmlichen analogen Technik – um bis zu 70 % reduziert. Alle von uns angefertigten Röntgenbilder, Kiefermodelle und Fotos werden computergestützt ausgewertet. Auf diese Weise können wir einen präzisen Behandlungsplan entwickeln.

Ebenfalls bieten wir unseren Patienten eine digitale Abformung mittels 3D-Abdruckscanner an. Dies ist aus der sogenannten Aligner-/Schienenbehandlung bereits nicht mehr wegzudenken, kann aber auch in anderen Bereichen problemlos angewendet werden (bspw. bei Patienten mit einem ausgeprägten Würgereiz, gerne auch in Kombination mit einer Akupunkturbehandlung).

Das durchsichtige Schienensystem, die sogenannte Therapie mit Alignern, stellt eine klare und zunehmend beliebte Alternative zu einer festsitzenden Behandlung mit herkömmlichen festen Spangen (Multiband-Brackets) dar. Schonend werden Zähne fast unsichtbar bewegt.

Nach einer 3D-Abformung des Ober- und Unterkiefers mit unserem 3D-Scanner wird anschließend von uns eine digitale Therapieplanung entwickelt. Die danach erstellten Schienen sind transparent und werden vom Patienten durchgängig getragen. Nur zum Essen und der täglichen Mundhygiene können diese problemlos und komfortabel herausgenommen werden. Somit steht dem Schutz der Zahnsubstanz aufgrund einer barrierefreien Mundhygiene nichts mehr im Wege.

Auch Kinder oder allgemein nicht symptombehaftete Patienten können auffällige Befunde haben, die bei der Planung einer kieferorthopädischen Therapie beachtet werden sollten.

25 % bis 40 % aller Kinder und Jugendliche mit Zahnfehlstellungen weisen bereits vor einer kieferorthopädischen Behandlung versteckte Schmerzbefunde im Kiefergelenk auf.

Diese Befunde können verständlicherweise nur dann im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung Berücksichtigung finden, bzw. auch therapiert werden, wenn sie zuvor durch eine entsprechende Funktionsdiagnostik zielgerichtet aufgedeckt worden sind.

Neben Abdrücken für Modelle, Röntgenbildern und Fotos, bieten wir eine sogenannte gründliche „Präventive Manuelle Strukturanalyse“ oder PMSA an. Diese Untersuchung ist rein manuell und eine wertvolle Ergänzung für die Planung der kieferorthopädischen Therapie.

Die Cranio-Mandibuläre Dysfunktion, kurz „CMD“, ist ein Überbegriff von Erkrankungen, die vor allem das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur betreffen.

Die Symptome einer CMD können sehr vielfältig sein und eine Abgrenzung zu anderen systemischen Erkrankungen ist oftmals schwierig. Zu den Symptomen zählen Schwindel, Sehstörungen, Tinnitus, Knackgeräusche im Kiefer, eine eingeschränkte Kieferöffnung und vermehrtes Zähneknirschen (Bruxismus) – insbesondere in der Nacht. Ursächlich können Zahnfehlstellungen oder körperliche Fehlhaltungen (v.a. von Halswirbelsäule und Hüfte) sein. Auch eine Arthrose im Kiefergelenk, Stress, Schlafstörungen und Depressionen können im Zusammenhang mit dieser Erkrankung auftreten.

Die Behandlung beruht auf den Säulen der Physiotherapie, Medikamententherapie, Akupunktur, Patientenschulung, Ernährungsumstellung und der okklusalen Schienentherapie. Alle Behandlungsformen müssen Bestandteil eines integrativen Therapiekonzeptes sein.

Eine CMD betrifft in der Regel mehr als nur den Kopf- und Kieferbereich. Daher beziehen wir bei Bedarf Mediziner und Therapeuten angrenzender Disziplinen in die Behandlung ein, darunter Orthopäden, Krankengymnasten, Physiotherapeuten und Osteopathen.

Ob zur Schmerztherapie, bei Würgereiz oder bei der craniomandibulären Dysfunktion: die Akupunkturbehandlung erweist sich oft als hilfreiche therapeutische Option, von der unsere Patienten ohne relevante Nebenwirkungen profitieren können.

Die Akupunkturbehandlung ist bereits vor mehr als 4000 Jahren in China während der Qin und Han Dynastie entstanden und somit eines der ältesten überlieferten medizinischen Verfahren in der Menschheitsgeschichte. Doch auch heutzutage hat diese Form der Therapie in verschiedenen Bereichen der Medizin seine Daseinsberechtigung mehrfach unter Beweis gestellt und hat nun auch in unserer Praxis ihren Indikationsbereich gefunden. So können wir die Akupunktur direkt in unser Behandlungskonzept integrieren.

Für eine Akupunkturbehandlung sollten etwa 15-30 Minuten Zeit eingeplant werden. Während dieser Zeit verbleiben die speziell geschliffenen sterilen Nadeln – zur einmaligen Verwendung – in der Haut des Patienten. Die wenigsten Patienten empfinden die Behandlung als schmerzhaft.
Die Befähigung zur klassischen chinesischen Akupunktur- und Ohrakupunkturbehandlung wurde erworben durch das Erlangen des A-Diploms bei der Deutschen Akademie für Akupunktur DAA e.V. Dies ist der professionelle Ausbildungsweg nach den Richtlinien der Ärztekammer.

Der langfristige Erfolg einer kieferorthopädischen Behandlung steht und fällt mit der Sprach- und Schluckfunktion (siehe auch „Faceformer“). Sind diese fehlerhaft, gestört oder falsch erlernt, so wird die kieferorthopädische Therapie ausgebremst. Dies kann zu Rezidiven oder einem Misserfolg der Behandlung führen.

Falsche Zungenposition beim Sprechen, Essen oder Schlucken formen Kiefer- und Zahnfehlstellungen. Aber auch Mundatmung, insuffizienter Lippenschluss oder Angewohnheiten wie Lippenbeißen, Nägelkauen oder Daumenlutschen erschweren deutlich unsere Behandlungsmöglichkeiten. Die Logopädie als medizinische Fachdisziplin unterstützt unsere Behandlungskonzepte maßgeblich und ist bei einigen Patienten für einen langfristigen Behandlungserfolg unverzichtbar. Aufgrund dessen arbeiten wir eng mit den Logopäden zusammen.

Damit eine kieferorthopädische Behandlung nachhaltig und langfristig funktionieren kann, sollte zunächst die Muskulatur trainiert werden. Der Faceformer ist ein speziell entwickeltes Trainingsgerät für ein funktionelles Übungsprogramm. Biologische Funktionen, Haltung, Bewegungen, Muster etc. werden trainiert und automatisiert.

Faceformer-Anwendung

  • Schluckstörungen (Dysphagien)
  • Zungenfehlfunktionen
  • Gestörte Kaufunktion
  • Funktionell bedingte Sprachstörungen
  • Abgewöhnen von Daumenlutschen, Lippenbeißen, etc.
  • Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien
  • Zähneknirschen (Bruxismus), Kiefergelenkprobleme
  • Schnarchen, Schlafapnoe
  • Hörsturz, Tinnitus, Schwindel, Meniersche Krankheit
  • Gestörter Druckausgleich im Mittelohr
  • Umstellung von Mund- auf Nasenatmung
  • Kopf-, Gesichts-, Nacken-, Rückenschmerzen, Migräne

Regelmäßiges Face-Former-Training nimmt wirksamen Einfluss auf Hirnnervenfunktionen und Hirnleistung, Musterbildung, Koordination, Spannung von Gewebe, Muskeln und auf Haut in Mund-, Rachen- und Gesichtsregionen, auf Körperstatik, Körperbewegungen und Sinnesleistungen. Ist der Erfolg einmal eingetreten, benötigt der Anwender keinerlei Hilfsmittel, um ihn zu erhalten. Die gelernten natürlichen Funktionen stabilisieren das System nachhaltig. Der Faceformer basiert auf langjährigen wissenschaftlichen Untersuchungen und ist ein zugelassenes Medizinprodukt aus äußerst hochwertigem und speziell für medizinische Anwendungen entwickeltem Silopren.

Gesund schlafen – Gesund leben. Was tun bei nächtlichen Atemaussetzern und Schnarchen? Wenn aus gelegentlichem Schnarchen ein Problem wird, weil es zu nächtlichen Atemaussetzern (Apnoen) mit dauerhafter Müdigkeit führt, ist es höchste Zeit einen Arzt aufzusuchen.

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS). Diese Erkrankung kann unbehandelt schwerwiegende Folgen haben:

Die Lebensqualität sinkt, während das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden oder an Diabetes mellitus zu erkranken, steigen kann. Die Behandlung mit Unterkieferprotrusionsschienen (kurz „UPS“) verbessert die nächtlichen obstruktiven respiratorischen Störungen und reduziert die assoziierten gesundheitlichen und sozialen Beeinträchtigungen. Dabei ist die intraorale UPS nichtinvasiv, geräuschlos, leicht zu transportieren und wird von den meisten Patienten gut toleriert.

Im Vergleich zum therapeutischen Effekt einer kontrollierten nächtlichen Beatmung (CPAP), zeigen aktuelle Studien eine ähnliche Effektivität der UPS in Bezug auf Tagesschläfrigkeit, Bluthochdruck, kardiovaskuläre Mortalität, neurokognitive Funktion und Lebensqualität. Der Wirkmechanismus der UPS ist auf eine Stabilisierung der oberen Atemwege durch Vorverlagerung des Unterkiefers zurückzuführen. Da wir eine interdisziplinäre Behandlung für wichtig halten, konsultieren wir gern ihren Internisten/Kardiologen.

Kostenerstattung für gesetzlich Versicherte

Nicht nur die sogenannten „Kontaktsportarten“, aber auch bereits einfache sportliche Aktivitäten stellen ein erhöhtes Risiko für Gesichts- und Mundverletzungen dar. Die Sportmundschutzschiene senkt erheblich das Risiko von bleibenden Zahnschäden nach Traumata und wird in unserem eigenen Praxislabor individuell hergestellt.

Während für Kopf, Knie, Ellbogen und Schienbeine, Helme und Protektoren weit verbreitet sind, bleiben Zähne, Zunge und Zahnfleisch bei sportlichen Aktivitäten häufig ungeschützt.
Während die Weichteile oft bei geringer medizinischer Versorgung rückstandslos verheilen können, müssen Zahn- und Kieferfrakturen sehr aufwendig und oft langwierig therapiert werden. Mit einer individuell angefertigten Mundschutzschiene kann das Risiko erheblich reduziert werden. Die präzise Herstellung erfolgt in unserem eigenen zahntechnischen Praxislabor.

Mangelhafte Mundhygiene und kariesfördernde Ernährungsgewohnheiten können zu bleibenden Schäden von Zahnhartsubstanz führen, Kieferknochenerkrankungen hervorrufen und bis hin zum Zahnverlust führen.

Oft stellen die Behandlungsapparaturen zeitweise unvermeidliche Schmutz- und Bakteriennischen dar und erschweren damit nicht nur die Nahrungsaufnahme, sondern behindern auch die individuelle Mundpflege erheblich.

Nur im gesunden Zahnfleisch und gesunden Kieferknochen können Zähne zügig, sicher und stabil bewegt werden. Es bedarf einer gründlichen Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume und sollte mit einer zahnfreundlichen Ernährungsumstellung unterstützt werden.
Folgen unzureichender Mundhygiene sind deutlich sichtbare Entkalkungen der Zahnhartsubstanz bis hin zu Karies und können nur mit invasiven und aufwendigen Behandlungsmethoden beim Zahnarzt therapiert werden. Damit dies verhindert werden kann, stehen wir unseren Patienten beratend und motivierend während der gesamten Behandlung zur Seite. Zusätzlich bieten wir eine Glattflächenversiegelung an.

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